Mit dem Fahrrad zur Traumfigur
Es gibt viele Diäten, die versprechen wahre Wunder zu bewirken und in kürzester Zeit schlank zu machen. Doch was nützt einem das beste Ernährungsprogramm ohne ein angemessenes Maß an Bewegung? Egal, wie gesund und ausgewogen man sich ernährt und wie verbissen man die Kalorien zählt: Sport ist für erfolgreiches Abnehmen unerlässlich. Das bedeutet nicht, dass man jeden Tag ins Fitnessstudio oder gar joggen gehen muss, um die lästigen Pfunde loszuwerden, denn Bewegung lässt sich ganz einfach in den Alltag integrieren – durch Radfahren.
Fahrradfahren ist der perfekte Sport zum Abnehmen, denn Radeln ist gelenkschonend, alltagstauglich und für jede Altersgruppe und Gewichtsklasse geeignet. Wozu mit dem Auto oder dem Bus zur Arbeit fahren oder einkaufen gehen, wenn man sich auch aufs Fahrrad schwingen kann? Durch regelmäßiges Radfahren purzeln nicht nur die Pfunde, sondern es werden auch die Ausdauer und das allgemeine Wohlbefinden gesteigert. Fahrradfahren ist ein Fitnesssport und stärkt Herz und Kreislauf. Natürlich reicht es nicht aus, einmal die Woche Fahrrad zu fahren, wenn man abnehmen möchte. Um einen merklichen Gewichtsverlust zu erzielen, ist eine regelmäßige sportliche Betätigung von Nöten. Nur wer sich an ein konstantes Trainingsprogramm hält, wird also sichtliche Erfolge verzeichnen. Das hängt damit zusammen, dass der Körper sich an die Belastung gewöhnen muss, damit Kraft und Ausdauer aufgebaut werden können, wodurch sich der gewünschte Fettabbau einstellt. Anders als bei vielen Radikaldiäten, die auf einer Mangelernährung beruhen und kein Trainingsprogramm vorsehen, findet also tatsächlich eine Reduktion der Fettmasse statt und nicht etwa ein Gewichtsverlust durch den Abbau von Muskelmasse. Da das Fahrrad fahren aber auch Muskelmasse aufbaut, kann es passieren, dass durch das Radfahren zwar Körperfett abgebaut wird, das Körpergewicht jedoch gleich bleibt oder sich sogar leicht erhöht. Dadurch sollte man sich also nicht verunsichern lassen.
Um ins Fahrradfahren einzusteigen, muss man nicht zwangsläufig sportlich sein, denn diese Sportart eignet sich hervorragend zum langsamen Aufbau von Ausdauer. Dabei ist es wichtig, einen sanften Einstieg zu wählen, indem man zunächst nur kurze Strecken zurücklegt und sich dann allmählich steigert. So kann man, sobald man sich an die Belastung gewöhnt hat, öfter Fahrrad fahren und auch längere Strecken zurücklegen.
Wann, wie und wo man Fahrrad fährt, bleibt im Grunde genommen jedem selbst überlassen. Schließlich gibt es neben herkömmlichen Fahrrädern, mit denen man draußen an der frischen Luft trainieren kann, auch Fahrradergometer im Fitnessstudio und so genannte „Hometrainer“ für zu Hause. Jedes dieser Geräte bringt Vor- und Nachteile mit sich, die oft auch mit den persönlichen Vorlieben zusammenhängen. Während der eine lieber drinnen trainiert, tut es der andere lieber im Freien. Gegenüber herkömmlichen Fahrrädern bieten die Fitnessgeräte den Vorteil, dass sie neben der Herzfrequenz nicht nur die Kilometerzahl messen, sondern auch den Kalorienverbrauch anzeigen. Zudem lässt es sich darauf auch im Winter im Warmen trainieren. Herkömmliche Fahrräder hingegen ermöglichen ein alltagsorientiertes Training – so lässt sich beispielsweise der Arbeitsweg in den Trainingsplan integrieren.
Der wichtigste Grundsatz beim Fahrradfahren lautet Kontinuität. Denn wer erfolgreich abnehmen und sich fit halten möchte, sollte regelmäßig längere Strecken mit dem Fahrrad zurücklegen und pro Woche mindestens zwei bis drei Trainingseinheiten absolvieren.
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