Was für Bergsteiger und Alpinisten der Mount Everest, ist für Mountainbiker der Khardung La, der höchste befahrbare Pass der Welt. In einer der entlegensten Regionen der Welt, in Ladakh in Nordindien kann man sich als Biker auf ein Abenteuer der besonderen Art freuen. Bis hinauf auf 5602 m Höhe führt die Schotterstraße, die, zumindest was das technische betrifft, für jedermann zu befahren ist.
Mountainbiken in Ladakh

Mit dem MTB die Berge erobern
Die meisten Trekking- und Biketouren starten in Leh, der Hauptstadt des Landes. Schnell lässt man auch dieses kleine bisschen Zivilisation hinter sich und taucht ein in die faszinierende Region der Bergwelt Nordindiens. Auf Jahrhunderte alten Pfaden führen die Touren über die hohen Pässe zu einzigartigen Plätzen wie den Tsho Moriri See. Immer wieder kommt man an buddhistischen Klöstern vorbei, nicht umsonst wird Ladakh auch Little Tibet genannt.
Die Höhe machts
Die Pässe Ladakhs sind, was das technische und die Steigungsprozent betrifft, relativ einfach zu befahren. Das größte Problem stellt die Höhe dar. Die dünne Luft macht so manchem Wanderer und Bergsteiger Probleme. Wichtig dabei, um die Höhe bestmöglich zu verkraften, sind eine gute Akklimatisation und Hydration. Alles geht langsamer auf über 4000 m, daran muss man sich als Sportler erst gewöhnen. Wer dann viel trinkt, wird mit der Höhe auch zurecht kommen.
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